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Wie Reiche mit Zwangsalmosen die Eurozone retten sollen

Politiker liebäugeln damit, den Schuldenberg der Euroländer durch Zwangsanleihen für Reiche abzutragen. Die Antwort von Ökonomen lautet: «Ja, aber ...»

Almosen für den Euro: Das Deutsche Wirtschaftsinstitut DWI möchte wohlhabende Bürger zur Rettung der Einheitswährung in die Pflicht nehmen, ...
Almosen für den Euro: Das Deutsche Wirtschaftsinstitut DWI möchte wohlhabende Bürger zur Rettung der Einheitswährung in die Pflicht nehmen, ...
Keystone
... denn der Volkszorn auf die Reichen ist gross: Ein Demonstrant in Barcelona hält eine karrikierte Euro-Banknote in die Kamera.
... denn der Volkszorn auf die Reichen ist gross: Ein Demonstrant in Barcelona hält eine karrikierte Euro-Banknote in die Kamera.
Statt Zwangsabgaben wäre ein Schuldentilgungsfonds die bessere Alternative: Euro-Signet der Europäischen Zentralbank EZB an der Kaiserstrasse in Frankfurt.
Statt Zwangsabgaben wäre ein Schuldentilgungsfonds die bessere Alternative: Euro-Signet der Europäischen Zentralbank EZB an der Kaiserstrasse in Frankfurt.
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Deutschlands Opposition hegt Sympathie für den Vorschlag: Reiche sollen zur Minderung der Staatsschulden in Europa stärker zur Kasse gebeten werden. Die Idee stammt ursprünglich vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Anfang Woche ein entsprechendes Diskussionspapier in Umlauf brachte. Gemäss dem Vorschlag könnten Staaten etwa die reichsten zehn Prozent ihrer Bürger dazu zwingen, einmalige Abgaben zu leisten sowie Zwangsanleihen zu erwerben. Je nach Konsolidierungsforschritt könnten die Anleihen später zurückgezahlt werden – oder eben auch nicht, wie das DIW schreibt.

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