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Wie Deutschland von der Eurokrise profitiert

Weiche Währung, tiefe Zinsen: Die deutsche Exportwirtschaft lebt in der besten aller Welten. Doch genau das muss sich jetzt ändern.

Wie umstritten die Währungsunion in Deutschland auch immer ist, bisher profitiert die deutsche Wirtschaft von der Krise: Demonstration im Zuge der Occupy-Wall-Street-Bewegung am letzten Samstag vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank.
Wie umstritten die Währungsunion in Deutschland auch immer ist, bisher profitiert die deutsche Wirtschaft von der Krise: Demonstration im Zuge der Occupy-Wall-Street-Bewegung am letzten Samstag vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank.
Keystone

Wäre England Mitglied der Eurozone, dann müsste die Wirtschaft mit einer rund 20 Prozent stärkeren Währung leben. Wahrscheinlich läge die Arbeitslosigkeit dann nicht bei rund acht Prozent, sondern längst im zweistelligen Bereich. Nun sind die Briten zwar längst nicht mehr die Musterschüler der Weltwirtschaft, aber immer noch ein respektables Mitglied des Clubs der reichen Länder. Wären Länder wie Griechenland, Portugal, aber auch Spanien und Italien nicht Mitglieder von Euroland, dann würde ihre Währung derzeit noch schwächer sein als das britische Pfund.

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