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Vom Ghüderchübel in die Boutique

Upcycling heisst der Design-Trend der Stunde. Als Rohstoffe für die neuen Produkte dienen dabei Abfälle – für viele eine sinnvolle Sache. Trotzdem gibt es auch kritische Stimmen.

Mischa Stünzi
Eine Mitarbeiterin von Glasdesign schleift eine gebrauchte Glasflasche zum Trinkglas.
Eine Mitarbeiterin von Glasdesign schleift eine gebrauchte Glasflasche zum Trinkglas.
Franziska Rothenbühler
Für grössere Auflagen ist Glasdesign auf regelmässigen Nachschub an einheitlichen Flaschen angewiesen.
Für grössere Auflagen ist Glasdesign auf regelmässigen Nachschub an einheitlichen Flaschen angewiesen.
Franziska Rothenbühler
Karin Yilmaz-Egger mit ihrem Hocker aus einer alten Olivendose.
Karin Yilmaz-Egger mit ihrem Hocker aus einer alten Olivendose.
Adrian Moser
Aus gebrauchten Olivendosen fertigt Karin Yilmaz-Egger allerlei: Kinderküchen, Hocker, Schuhgestelle, Magnetwände und mehr.
Aus gebrauchten Olivendosen fertigt Karin Yilmaz-Egger allerlei: Kinderküchen, Hocker, Schuhgestelle, Magnetwände und mehr.
Adrian Moser
Besonders beliebt ist Upcycling in der Modebranche, wo auch grosse Marken wie G-Star den Trend mittragen. Hüte aus alten Säcken.
Besonders beliebt ist Upcycling in der Modebranche, wo auch grosse Marken wie G-Star den Trend mittragen. Hüte aus alten Säcken.
Adrian Moser
Bei den Rohmaterialien zur Herstellung von Taschen kennen die Designer kaum Grenzen: LKW-Blachen, Traktorpneus, Feuerwehrschläuche, Turnmatten oder wie hier Lebensmittelverpackungen.
Bei den Rohmaterialien zur Herstellung von Taschen kennen die Designer kaum Grenzen: LKW-Blachen, Traktorpneus, Feuerwehrschläuche, Turnmatten oder wie hier Lebensmittelverpackungen.
ZVG
Die Lampe aus Velozubehör stammt aus Berlin. Dort hat sich eine starke Upcycling-Szene etabliert, in der ein reger Austausch stattfindet. Es gibt Läden und Märkte, die sich komplett dem Upcycling verschrieben haben.
Die Lampe aus Velozubehör stammt aus Berlin. Dort hat sich eine starke Upcycling-Szene etabliert, in der ein reger Austausch stattfindet. Es gibt Läden und Märkte, die sich komplett dem Upcycling verschrieben haben.
Adrian Moser
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Umhängetaschen aus alten Feuerwehrschläuchen, Teppiche aus gebrauchten Fischernetzen oder Vasen aus durchgebrannten Glühbirnen. Upcycling nennt sich das. Und Upcycling ist angesagt – obwohl es seit Hunderten von Jahren betrieben wird. Wie angesagt, belegt eine Zahl eindrücklich: Vor sechs Jahren waren auf Etsy.com, der Online-Verkaufsplattform für Handgemachtes und Secondhand­artikel, weniger als 8000 Produkte mit dem Schlagwort «upcycled» versehen. Heute sind es fast 200?000.

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