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Verlustreicher Wochenstart

Die asiatischen Aktienmärkte sind am Montag weitgehend mit Verlusten gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei schloss auf dem tiefsten Stand seit neun Monaten.

In Tokio belastete vor allem der starke Yen die Aktienkurse von Exporteuren wie Canon oder Honda. Der japanische Leitindex Nikkei schloss auf dem tiefsten Stand seit neun Monaten. Analysten äusserten sich enttäuscht darüber, dass der japanische Ministerpräsident Naoto Kan und Notenbankchef Masaaki Shirakawa bei einem Telefonat offenbar keine konkreten Schritte gegen den Yen-Anstieg beschlossen hätten.

In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 9116 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,6 Prozent auf 825 Punkte. Auch die Börsen in Singapur, Südkorea und Hongkong verbuchten Verluste. Im Plus lagen dagegen die Aktienmärkte in Taiwan sowie der chinesische Leitindex.

Auswirkungen auf Schlüsselbranchen

In Australien reagierten die Aktienmärkte kaum auf den knappen Wahlausgang. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 notierte praktisch unverändert bei 4429 Punkten, nachdem er am Freitag 1,1 Prozent nachgegeben hatte.

Das Ergebnis der Parlamentswahl vom Samstag dürfte sich zwar unmittelbar auf einige Schlüsselbranchen auswirken. Es wird aber wohl noch gut eine Woche dauern, bis klar ist, wer die künftige Regierung bildet und wie sich dies auf Vorhaben auswirkt.

(SDA)

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