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Topökonomen kritisieren SNB scharf

Zwei renommierte Ökonomen werfen der Nationalbank vor, die Untergrenze auf politischen Druck hin aufgegeben zu haben. Diese hat auch in der letzten Woche nicht an den Devisenmärkten interveniert.

Kritisieren die SNB-Führung: Die Ökonomen Barry Eichengreen (links) und Beatrice Weder di Mauro (rechts).
Kritisieren die SNB-Führung: Die Ökonomen Barry Eichengreen (links) und Beatrice Weder di Mauro (rechts).
Keystone

Gegenüber dem Euro hat sich der Franken in den letzten Tagen weiter abgeschwächt. Am Montagmorgen notiert die Gemeinschaftswährung bereits bei 1.064 Franken. Anders als noch bei der Aufhebung der Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat diese nicht auf die Märkte eingewirkt, um diese Abschwächung herbeizuführen: Die heute von der SNB publizierten Daten zu den Girokonten der Geschäftsbanken bei ihr sind – wie schon seit zwei Wochen – praktisch unverändert bei rund 443 Milliarden Franken geblieben.

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