Zum Hauptinhalt springen

Spanien stellt alles in den Schatten

Trotz vorübergehender Rettung von Irland kommt die Eurozone nicht zur Ruhe. Immer mehr gerät Spanien ins Fadenkreuz der Finanzmärkte. Doch das Land wäre zu gross für das ausgeworfene Rettungsnetz.

Die Wut der Strasse: Das Bild des spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero wird während eines nationalen Generanstreiks am 29. September 2010 mit Dartpfeilen beschossen.
Die Wut der Strasse: Das Bild des spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero wird während eines nationalen Generanstreiks am 29. September 2010 mit Dartpfeilen beschossen.
Reuters

Die vorläufige Rettung der Griechen brachte für die Eurozone nicht die erhoffte Beruhigung. Das zeigt sich einerseits am erneut sowohl gegenüber dem Dollar wie auch dem Schweizer Franken deutlich schwächeren Euro. Am Mittag notiert die Gemeinschaftswährung weniger als 1.32 Dollar und leicht mehr als 1.32 Franken. Auch weitere Fiebermesser der Krise schlagen weiter nach oben aus: Die Renditen (Zinsen) zehnjähriger Staatsobligationen von Irland und Portugal haben sich von ihren Allzeithöchstständen kaum erholt, was auch für die Prämien der Kreditausfallversicherung (CDS) beider Länder gilt. Das bedeutet, dass man auf den Märkten davon ausgeht, dass die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts in den nächsten Jahren gross bleibt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.