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Spanien bringt Bankenreform voran

Regulatoren bekommen in Spanien weitreichende Befugnisse. Zehntausende Kleinsparer stehen hingegen als Verlierer da. Den spanischen Banken drohen zusätzliche, schmerzliche Geldabflüsse.

Gehören zu den Verlierern: Besorgte spanische Kleinsparer heben Geld ab. (Archivbild)
Gehören zu den Verlierern: Besorgte spanische Kleinsparer heben Geld ab. (Archivbild)

Spaniens Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, den schwer angeschlagenen Bankensektor des Landes auf stabilere Fundamente zu stellen und strenger zu überwachen. Die spanische Notenbank und der staatliche Bankenrettungsfonds Frob sollen zu diesem Zweck erweiterte Befugnisse und Interventionsrechte bekommen. So sieht der Gesetzesentwurf unter anderem vor, dass der Banco de España bereits dann eingreifen kann, wenn sich in einem Institut Probleme mit der Einhaltung der Liquiditätsvorschriften erst abzeichnen. Im Zuge der notfallmässigen Verstaatlichung des Sparkassenkonzerns Bankia im Mai – die den Staat 23,5 Milliarden Euro kostete – wurde die Notenbank wegen ihres zu späten Einschreitens kritisiert.

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