Zum Hauptinhalt springen

So wertvoll ist die Marke «Schweiz»

1150 Milliarden Dollar: Diesen Wert hat eine Brand-Firma für die Marke «Schweiz» errechnet. Geht es um die Stärke der Marke, steht die Schweiz weltweit ganz oben.

Er kennt den Wert der Marke Schweiz – und profitiert davon: Uhrenkönig Nick Hayek. (Archiv)
Er kennt den Wert der Marke Schweiz – und profitiert davon: Uhrenkönig Nick Hayek. (Archiv)
Keystone

Die Schweiz ist hinter Deutschland und Singapur weltweit die drittstärkste Marke: Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Brand Finance, in der Länder wie Marken bewertet werden. In Geld ausgedrückt, sind die USA, China und Deutschland die drei wertvollsten Marken.

In Dollars gerechnet: Top 20 der Länder-Marken. (Quelle: Brand Finance)
In Dollars gerechnet: Top 20 der Länder-Marken. (Quelle: Brand Finance)

Beim Wert der Marke rangiert die Schweiz auf Platz 13 mit einer Bewertung von 1,15 Billionen Dollar, wie Brand Finance am Mittwoch mitteilte. Um den Wert einer Marke zu bestimmen, kombinieren die Studienautoren unter anderem die Stärke einer Ländermarke mit der Wirtschaftskraft (Bruttoinlandprodukt).

Abgerutscht von 1 auf 3

In der letztjährigen Studie war die Schweiz noch die weltweit stärkste Marke: Nun haben Deutschland und Singapur über die vier für die Rangliste wesentlichen Kategorien gesehen die Schweiz überrundet: Die Stärke bestimmen die Autoren anhand der «Dienstleistungen», des «Tourismus», der «Investitionen» und der «Talente» eines Landes.

Die Stärke: Top 20 der Länder-Marken. (Quelle: Brand Finance)
Die Stärke: Top 20 der Länder-Marken. (Quelle: Brand Finance)

Gut schneidet die Schweiz in Bezug auf «Talente» ab, die Kategorie spiegelt die Fähigkeit und Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Auch in den Kategorien «Investitionen» und «Dienstleistungen» ist die Schweiz ganz oben platziert.

Fussball-WM 2006 hallt für Deutschland nach

Den Spitzenplatz für Deutschland begründet Brand Finance mit Deutschlands Stellung als Europas Wachstumslokomotive und dem Ruf des Landes für Qualitätsverarbeitung und Effizienz. Die Marke Deutschland profitiere zudem von der tiefen Arbeitslosigkeit und dem Langzeiteffekt der Fussball-WM 2006.

Am stärksten verbessert haben sich in der Studie die Marken des Golfstaats Katar, von Bangladesh und von Sri Lanka. Am meisten eingebüsst haben die Ukraine, der Libanon sowie Kroatien.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch