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Schweizer sind ihren Ferienorten treu

Etwa die Hälfte aller Touristen in der Schweiz sind Einheimische. Das ist in Zeiten der Euro-Schwäche besonders wichtig.

Schweizer sind als Touristen «extrem loyal»: Skifahrer in Andermatt.
Schweizer sind als Touristen «extrem loyal»: Skifahrer in Andermatt.
Keystone

Für Touristen aus dem Euro-Raum ist die Schweiz innerhalb des letzten Jahres allein wegen Währungsschwankungen rund 14 Prozent teurer geworden. Doch das dämpfte die Reiselust der Gäste aus dem Ausland bisher kaum.

«Der starke Franken ist spürbar, aber mit einer gewissen Verzögerung», sagte Daniela Bär, Sprecherin von Schweiz Tourismus, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Bis im letzten Herbst habe die Währung kaum Einfluss auf die Schweizer Tourismus-Industrie gehabt. «In den Zahlen ab Januar wird man die Auswirkungen aber sehen», sagte Bär.

Vor allem im nächsten Sommer rechnet Schweiz Tourismus mit weniger ausländischen Gästen. Gut aufgestellt ist das Tourismusland Schweiz laut Bär dagegen im Winter: «Wir haben Gäste aus vielen verschiedenen Ländern, darunter auch aus Wachstumsmärkten wie China oder Russland», sagte sie.

Diese kompensierten die Touristen aus dem Euro-Raum, die wegen ihrer schwachen Währung nicht in die Schweiz reisen. Als «extrem loyal» bezeichnet Bär die Schweizerinnnen und Schweizer. Diese machen etwas weniger als die Hälfte am Tourismus-Aufkommen in der Schweiz aus.

SDA/oku

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