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Schweizer Börse rutscht ins Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel mit Verlusten beendet. Hauptgrund für das Minus des SMI waren die tieferen Aktienkurse der Pharmaschwergewichte.

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel mit Verlusten beendet. Die wichtigsten Indizes hatten zwar während der meisten Zeit des Tages leicht im Plus notiert, fielen aber mit der Eröffnung der US-Börsen am späteren Nachmittag ins Minus. Der Franken legte gegen Handelsschluss zum Euro wieder etwas zu, nachdem er sich am Morgen phasenweise auf über 1,05 abgeschwächt hatte.

Der Swiss Market Index (SMI) büsste zum Handelsschluss 0,60 Prozent auf 8385,13 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,42 Prozent auf 8262,63 Zähler ein. Von den 30 wichtigsten Aktien notierten am Ende 16 im Plus und 14 im Minus.

Trotz Verlusten rzielte der hiesige Markt allerdings - gemessen am SMI - in der gesamten Woche mit 2,7 Prozent ein sattes Plus. Dies, nachdem er bereits in der Woche davor 3,3 Prozent zugelegt hatte. Auf Monatssicht ergibt sich wegen der grossen Verluste im Anschluss an den SNB-Entscheid zur Aufhebung des Mindestkurses hingegen ein deutliches Minus von über 6,7 Prozent.

Unterstützung im Übernahmekampf

Hauptgrund für das Minus des SMI waren die tieferen Aktienkurse der Pharmaschwergewichte Roche (-1,6 Prozent) und Novartis (-0,9 Prozent). Mit dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé (-0,5 Prozent) schloss auch das dritte SMI-Schwergewicht im negativen Bereich.

Zu den grössten Verlierern gehörten daneben der Versicherer Swiss Life (-1,3 Prozent), die Privatbank Julius Bär (-1,0 Prozent) und der Uhrenhersteller Swatch (-0,7 Prozent). Julius Bär wird am Montag ihre Geschäftszahlen 2014 bekanntgeben, während bei Swatch angenommen wird, dass der Uhrenkonzern ebenfalls nächste Woche über sein vergangenes Geschäftsjahr berichten wird.

Auf der anderen Seite der Tabelle lag der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer Lonza ( 2,5 Prozent) zuoberst. Auch der Aktienkurs des Baustoffkonzerns Sika ( 2,5 Prozent) legte deutlich zu. Der Verwaltungsrat hat nach eigenen Angaben von weiteren Aktionären Unterstützung im Kampf gegen die Übernahme des Baustoffkonzerns durch Saint-Gobain erhalten.

SDA

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