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Schweizer Börse deutlich im Plus

US-Konjunkturzahlen haben im Schweizer Aktienmarkt für eine gute Handelsstimmung gesorgt: Der SMI durchstiess zwischenzeitlich die Grenze von 7700 Punkten und schloss 1,6 Prozent fester.

Der Schweizer Aktienmarkt hat deutlich im Plus geschlossen. Das Leitbarometer SMI durchstiess dabei zwischenzeitlich die Grenze von 7700 Punkten. Mit der Hausse hat der SMI seit dem Mehrmonatstief beim Handelsschluss am Montag 422 Punkte gut gemacht.

Getragen wurde die freundliche Handelsstimmung von US-Konjunkturzahlen und dem US-Handel. Zudem hat der Vize der US-Notenbank Fed, William Dudley, einen verzögerten Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik ins Spiel gebracht.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,6 Prozent fester auf 7671,70 Punkte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 1,5 Prozent auf 7238,10 Zähler.

Novartis und Roche legen zu

Gesucht waren wieder die Schwergewichte Roche und Novartis. Roche-Papiere legten mit 3,4 Prozent zu. Novartis-Aktien avancierten 1,7 Prozent, während Nestlé 1,2 Prozent gewannen.

Actelion-Aktien stiegen um 2,9 Prozent im Wert. Sie standen im Fokus wegen der kommenden Prüfung des FDA-Beratungsausschuss im August für den neuen Arzneistoff Riociguat von Bayer. Bei Riociguat handelt es sich um ein mögliches Konkurrenzmedikament zum Actelion-Produkt Tracleer bzw. dessen Nachfolger Macitentan.

Reichlich Anlegervertrauen ernteten auch Julius Bär mit einem Kursgewinn von 3,2 Prozent. Die Grossbankenaktien CS konnten mit Gewinnen von 0,1 und UBS von 0,3 Prozent nicht mithalten.

St. Galler KB gewinnt 5 Prozent

Clariant-Papiere gewannen 1,1 Prozent. Gesucht waren daneben unter anderem Sika mit einem Kursgewinn von 2,2 Prozent, Transocean mit 1,8, Richemont mit 2 und ABB mit 1,2 Prozent.

Adecco-Aktien stiegen 1,3 Prozent im Wert trotz einiger skeptischer Marktkommentarie.

Im breiten Markt stachen Carlo Gavazzi mit einem Kursgewinn von 7 Prozent nach der Vorlage der Jahreszahlen hervor. Die beantragte Sonderdividende war der Grund dafür.

Die Titel der St. Galler Kantonalbank legten um 5 Prozent zu, nachdem die Bank am Morgen eine Neuausrichtung bekannt gegeben hatte. So soll der Fokus zukünftig auf dem Heimmarkt Ostschweiz sowie den Märkten übrige Schweiz und Deutschland liegen. Die Bank trennt sich deshalb von Teilen der Tochter Hyposwiss.

Die Industriegruppe AFG ( 1,4%) meldete den Verkauf ihrer Business Unit Forster Präzisionsstahlrohre an den deutschen Automobilzulieferer Mubea. Das brachte ihrer Aktie einen Anstieg von 1,4 Prozent ein.

SDA/kpn

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