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Schwacher Euro belastet Gewinn der Bündner Repower

Das Bündner Energieunternehmen Repower, ehemals Rätia Energie, hat im ersten Halbjahr 2010 den schwachen Euro gespürt: Unter anderem wegen des Rückgangs des Wechselkurses.

Repower rechnet für das gesamte Jahr mit weniger Gewinn: Stauwehr des Palüstausees (GR).
Repower rechnet für das gesamte Jahr mit weniger Gewinn: Stauwehr des Palüstausees (GR).
Keystone

Der Gruppengewinn sank im Vergleich zum Vorjahressemester um 68 Prozent auf 18 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) verminderte sich um 13 Prozent auf 65 Millionen Franken, wie das zuvor unter dem Namen Rätia Energie bekannte Unternehmen am Montag mitteilte.

Repower wickelt 90 Prozent ihrer Geschäfte in Euro ab und erlitt im ersten Halbjahr unrealisierte Verluste von rund 25 Millionen Franken auf konzerninternen Darlehen, wie es heisst. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zu den den ersten sechs Monaten des Vorjahrs um 40 Prozent auf 1,33 Milliarden Franken. Das Unternehmen konnte fast 80 Prozent mehr Energie absetzen, insgesamt betrug der Absatz 12,1 Terawattstunden.

Der Ausblick von Repower ist verhalten. Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einem leicht schwächeren operativen Ergebnis als 2009. Der Reingewinn werde stark vom Wechselkurs beeinflusst werden und dürfte ebenfalls nicht den Vorjahreswert erreichen.

(SDA)

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