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«Schneider-Ammann schaut einfach zu»

Swisscom, Gaba, Alpiq: Kaum ein Tag vergeht mehr ohne Verkündung von Massenentlassungen. Im Gegensatz zum Bundesrat sehen Parteipolitiker nun Handlungsbedarf.

Will abwarten: Johann Schneider-Ammann. Diverse Firmen schreckten zuletzt mit Abbauplänen auf ...
Will abwarten: Johann Schneider-Ammann. Diverse Firmen schreckten zuletzt mit Abbauplänen auf ...
Keystone
Nach einem erneuten Rückgang von Umsatz und Gewinn im dritten Quartal ist bei Alpiq Sparen angesagt. Das beinhaltet auch den Stellenabbau, wie der Stromerzeuger bekannt gab.
Nach einem erneuten Rückgang von Umsatz und Gewinn im dritten Quartal ist bei Alpiq Sparen angesagt. Das beinhaltet auch den Stellenabbau, wie der Stromerzeuger bekannt gab.
Keystone
Mindestens 300 Stellen baut auch die Credit Suisse dieses Jahr in der Schweiz ab.
Mindestens 300 Stellen baut auch die Credit Suisse dieses Jahr in der Schweiz ab.
Keystone
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Eine eigentliche Entlassungswelle sei nicht im Gange, sagte Bundesrat Johann Schneider-Ammann gestern in einem Interview. Die Aussage lässt aufhorchen. Denn von Gaba (minus 240 Arbeitsplätze) über Amgen (minus 42 Stellen) bis zu Alpiq (Stellenzahl unbekannt) verkündeten Unternehmen ihre Abbaupläne zuletzt gleich im Tagesrhythmus. Weitere Entlassungen dürften folgen. Und der Schweiz droht das bittere Eingeständnis, dass Frankenstärke und Eurokrise der hiesigen Wirtschaft doch mehr Schaden zugefügt haben, als es die letzten Monate über den Anschein hatte. «Es ist noch nicht vorbei», sagt etwa BAK-Basel-Ökonom Alexis Bill Körber.

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