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Portugals Bonitätsstufe liegt nur noch knapp über «Ramsch-Status»

Noch nie waren die portugiesischen Staatsanleihen so hoch wie heute. Die enorme Schuldenlast steigert die Wahrscheinlichkeit, dass das Land internationale Hilfe in Anspruch nehmen muss.

Hohe Schuldenlast und ein schwaches Wachstum: Der portugiesische Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos.
Hohe Schuldenlast und ein schwaches Wachstum: Der portugiesische Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos.
Keystone

Die Zinsen für portugiesische Staatsanleihen sind heute auf den höchsten Stand seit dem Beitritt des Landes zum Euro-Raum gestiegen. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Portugal internationale Hilfe in Anspruch nehmen muss, weiter.

Erst gestern hatte die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonitätsnoten auf eine Stufe über« Ramsch-Status» herabgesetzt. Die Zinsen für zehnjährige Anleihen kletterten am Mittwoch um 0,03 Punkte auf 8,02 Prozent.

Die enorme Schuldenlast und das schwache Wachstum der portugiesischen Wirtschaft machten die Notwendigkeit der Inanspruchnahme eines internationalen Rettungspakets immer wahrscheinlicher, begründete Standard & Poor's die Herabstufung. Im April steht dem Land der nächste Härtetest bevor, wenn es Kredite über 4,5 Milliarden Euro refinanzieren muss.

SDA/mrs

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