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Nicht der letzte Akt im Franken-Drama

Die Massnahme der Schweizerischen Nationalbank ist Ausdruck der äusserst labilen Weltwirtschaft. Die Krise des russischen Rubels war bloss der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) handelt konsequent, wenn sie nun Negativzinsen für Einlagen von Banken einführt. Der Schritt ist notwendig geworden. Denn die Androhung unbeschränkter Devisenkäufe reichte nicht mehr, um die Untergrenze von 1.20 Franken pro Euro aufrechtzuerhalten.

Die Währungskrise in Russland und die damit verbundene weltweite Flucht in Sicherheit versprechende Anlagen hat den Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken in letzter Zeit derart erhöht, dass die SNB zum ersten Mal seit 2012 wieder in den Devisenmärkten inter­venieren musste, um die Untergrenze zu verteidigen.

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