Zum Hauptinhalt springen

Mitarbeiter schwärzt Oracle bei US-Regierung an

Der Softwarekonzern muss wegen falscher Abrechnungen dem Staat 200 Millionen Dollar zurückzahlen. Ein Angestellter hatte sein Unternehmen verraten – dafür kassiert er Millionen.

Hat vom Staat zu viel Geld kassiert: Oracle, hier der Firmensitz in Redwood City, Kalifornien.
Hat vom Staat zu viel Geld kassiert: Oracle, hier der Firmensitz in Redwood City, Kalifornien.
Reuters

Der US-Softwarekonzern Oracle muss der Regierung in Washington wegen falscher Abrechnungen für Lizenzen und Dienstleistungen knapp 200 Millionen Dollar zurückzahlen.

Das Unternehmen habe sich zu der Zahlung bereit erklärt, weil es in einem Vertrag aus dem Jahr 1998 vereinbarte Leistungen zu teuer abgerechnet habe, teilte das US-Justizministerium mit.

Informant wird belohnt

In dem Vertrag sei festgelegt, dass die Regierung von ihr erworbene Produkte immer zum günstigsten Marktpreis erhalte, was Oracle nicht eingehalten habe. Das Unternehmen nahm dazu zunächst nicht Stellung.

Die Untersuchung zu den Vorkommnissen war im Jahr 2007 ins Rollen gekommen, als ein Mitarbeiter von Oracle der US-Regierung Hinweise auf das Vorgehen des Unternehmens gab. Er soll nach Angaben des Justizministeriums nun mit 40 Millionen Dollar dafür belohnt werden.

SDA/miw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch