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Mario Draghi liefert – und sorgt doch für Ernüchterung

Die EZB beginnt noch im Oktober mit ihrem Kaufprogramm. Zugleich mussten die Märkte aber erkennen: Von gross angelegten Aufkäufen von Staatsanleihen sind die Europäer noch weiter weg als angenommen.

Das primäre Ziel sei nicht, die Bilanzsumme der EZB auszuweiten: Mario Draghi in Neapel. (2. Oktober 2014)
Das primäre Ziel sei nicht, die Bilanzsumme der EZB auszuweiten: Mario Draghi in Neapel. (2. Oktober 2014)
Carlo Hermann, AFP

Bis zu einer Billion Euro. So gross könnte das auf mindestens zwei Jahre angelegte Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) maximal ausfallen, das ihr Präsident Mario Draghi heute Nachmittag vorgestellt hat. In der zweiten Oktoberhälfte will die Euronotenbank mit dem Erwerb von Pfandbriefen beginnen, im weiteren Verlauf des vierten Quartals sollen auch forderungsbesicherte Anleihen (Asset-backed Securities, ABS) am Markt gekauft werden.

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