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Jetzt gehen auch Mario Draghi die Optionen aus

Ihm ist es zu verdanken, dass die Eurokrise bisher nicht vollends eskaliert ist. Nächsten Donnerstag muss der Chef der Europäischen Zentralbank erklären, wie er auf die erneut verschlechterte Lage reagieren will.

Fordert Mehrausgaben der Länder: EZB-Chef Mario Draghi. Foto: Julien Warnand (EPA)
Fordert Mehrausgaben der Länder: EZB-Chef Mario Draghi. Foto: Julien Warnand (EPA)

Mario Draghi ist nicht zu beneiden. Am nächsten Donnerstag steht die nächste Sitzung des Leitungsgremiums der Europäischen Zentralbank an, danach soll er erklären, was er angesichts der wieder verschlechterten Lage in der Eurozone zu tun gedenkt. Viele Möglichkeiten hat er nicht mehr.

Bei früherer Gelegenheit war vor allem er es, der die Krise in Europa zu entschärfen vermochte: Als er im Sommer 2012 verkündet hatte, im Notfall und unter Bedingungen Staatsanleihen von Krisenländern in unbeschränktem Ausmass aufzukaufen, konnte er den explosionsartigen Anstieg der Zinssätze für die Staatsschulden gefährdeter Länder stoppen. Dieser Anstieg liess damals ein unmittelbares Ende der Währungsunion befürchten.

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