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Italien und Spanien können etwas aufatmen

Die Lage an den Anleihemärkten Italiens und Spaniens hat sich deutlich entspannt. In beiden Euro-Ländern haben die Risikoaufschläge für Staatsanleihen nachgegeben. Derweil sind die irischen Zinsen gestiegen.

Können sich beruhigen: Die spanische Finanzministerin Elena Salgado und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti in Brüssel.
Können sich beruhigen: Die spanische Finanzministerin Elena Salgado und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti in Brüssel.
Reuters

Die Risikoaufschläge für italienische und spanische Staatsanleihen sind wieder gesunken. Demgegenüber verschlechterte sich die Situation an den Märkten für irische und portugiesische Staatspapiere.

Italienische Anleihen notierten am Vormittag bei 5,445 Prozent. Das waren 0,121 Prozentpunkte niedriger als am Vortag. Irische zehnjährige Zinsen dagegen stiegen von 13,346 auf 13,71 Prozent auf ein Rekordhoch. Händler sprachen von einer erhöhten Unsicherheit, nachdem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Irlands gestern Abend auf «Ramschniveau» gesenkt hatte. In Portugal stieg die Rendite um 0,26 Punkte auf 11,81 Prozent.

Die Höhe der Renditen für Staatsanleihen zeigt die Gefahrenzulage an, die die Märkte für das jeweilige Land verlangen. Hohe Renditen sind grundsätzlich ein Zeichen für ein grosses Misstrauen der Investoren. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen derzeit bei 2,7 Prozent und damit so tief wie in keinem anderen Euro-Land. Grund ist die erstklassige Bonität Deutschlands.

SDA/wid

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