Zum Hauptinhalt springen

Ist es mit dem Wachstum vorbei?

Technische Innovationen würden nicht mehr die grossen Schritte nach vorn ermöglichen wie noch im letzten Jahrhundert, beobachten Ökonomen. Die Folgen davon könnten heftig ausfallen.

Philipp Löpfe
Die technische Revolution schafft relativ wenig, begehrte Arbeitskräfte: Arbeitssuchende vor dem Eingang einer Jobmesse in Los Angeles. (24. November 2011)
Die technische Revolution schafft relativ wenig, begehrte Arbeitskräfte: Arbeitssuchende vor dem Eingang einer Jobmesse in Los Angeles. (24. November 2011)
Mario Anzuoni, Reuters

Tomáš Sedláček erklärte gestern im Interview mit dem «Tages-Anzeiger»: «Der Kapitalismus hat einen Teil seines Versprechens eingelöst. In Europa verhungern die Menschen nicht mehr, und sie können in Würde alt werden. Aber es gibt auch so etwas wie eine Wohlstands-Glasdecke. Mehr als zwei Autos oder iPads kann man nicht sinnvollerweise brauchen. Wir stossen an diese Glasdecke, doch eigenartigerweise sind wir damit nicht zufrieden. Wir freuen uns nicht und sagen: Super, Problem gelöst. Stattdessen grämen wir uns und fragen: Wie können wir weiter und schneller wachsen? Wir haben deshalb keine Krise des Kapitalismus, sondern eine Krise des Wachstumskapitalismus.» Damit brachte der neue Star am Ökonomenhimmel die wohl brennendste Frage der Zukunft auf den Punkt: Kann unsere Wirtschaft überhaupt noch weiter wachsen?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen