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Irland-Hilfen schieben Börsen in Fernost an

Die zugesicherten Irland-Hilfen haben an den asiatischen Aktienmärkten für etwas Entspannung gesorgt. Zahlreiche Börsen verzeichneten Gewinne.

Auftrieb für die Börse in Japan: Ein Mann passiert eine Tafel mit den Börsenangaben.
Auftrieb für die Börse in Japan: Ein Mann passiert eine Tafel mit den Börsenangaben.
Keystone

Die beschlossenen Hilfen für das massiv verschuldete Irland aus dem Euro-Rettungsschirm haben am Montag an den asiatischen Aktienmärkten für etwas Erleichterung gesorgt. Ein Grossteil der Börsen in Fernost verzeichnete Gewinne.

In Japan gaben vor allem die jüngsten Kursverluste des Yen zum Dollar dem Nikkei Auftrieb. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte ging mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 10'125 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,9 Prozent auf 874 Zähler zu.

Seoul besorgt

Auch die Börsen in Taiwan, Australien und Hongkong verzeichneten Gewinne. Die Märkte in Südkorea und Shanghai hingegen lagen im Minus. Anleger zeigten sich in Seoul weiterhin besorgt über die Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten.

In Japan gehörten vor allem Finanz- und Exportwerte zu den Gewinnern. So verteuerten sich die Aktien der Grossbank Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) um 1,2 Prozent. Die Aktien des Unterhaltungselektronikriesen Sony kletterten um 2,8 Prozent. Rivale Toshiba verbuchte ebenfalls ein Kursplus von 2,8 Prozent.

Trotz der EU-Einigung auf Finanzhilfen für Irland und auf ein Grundgerüst für einen neuen Krisenmechanismus stand der Euro in Fernost unter Druck. Die Gemeinschaftswährung fiel zeitweise mit einem Wert unter 1,32 Dollar auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten. Später erholte sie sich wieder auf 1,3241 Dollar.

SDA/ske

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