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Iraks sprudelnde Wirtschaft

BP, Shell, Exxon Mobil: Zehn Jahre nach der Invasion dominiert im Irak nach wie vor das Ölgeschäft. Doch ins boomende Zweistromland zieht es längst nicht nur Energieunternehmen.

König Öl regiert: Arbeiter auf dem Nassiriya-Ölfeld 300 Kilometer südöstlich von Bagdad.
König Öl regiert: Arbeiter auf dem Nassiriya-Ölfeld 300 Kilometer südöstlich von Bagdad.
AFP
Der Löwenanteil der Wirtschaftsleistung speist sich direkt aus dem Ölgeschäft: Rumalia-Ölfeld im Südirak.
Der Löwenanteil der Wirtschaftsleistung speist sich direkt aus dem Ölgeschäft: Rumalia-Ölfeld im Südirak.
AFP
Für viele Einwohner bleibt die Realität weniger spektakulär: Souk al-Haraj in der Altstadt von Bagdad.
Für viele Einwohner bleibt die Realität weniger spektakulär: Souk al-Haraj in der Altstadt von Bagdad.
AFP
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Zehn Explosionen, 50 Tote, über 200 Verletzte: Die gestrige Anschlagsserie in Bagdad ruft schmerzlich in Erinnerung, warum der Irak in der westlichen Öffentlichkeit nicht gerade als Topdestination gilt. Über 4000 gewaltsame Todesfälle wurden von der Organisation Iraq Body Count allein letztes Jahr gezählt – das macht total über 120'000 Tote, seitdem die alliierte Koalition am 20. März 2003 ihren Angriff aufs Zweistromland begann. Und die Sicherheitslage bleibt prekär. Bis zu 3000 Dollar sollen CEOs multinationaler Firmen allein für den Trip vom Flughafen ins Stadtzentrum von Basra hinblättern. Die Versicherung will es so, denn Entführungen gehören zum Alltag im Irak.

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