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Inserate in der Presse erstmals seit knapp zwei Jahren im Plus

Erstmals seit April 2008 hat das Inseratevolumen in der Schweizer Presse im März 2010 wieder zugenommen.

Neuste Zahlen lassen aufhorchen: Printbranche.
Neuste Zahlen lassen aufhorchen: Printbranche.
Keystone

Die Inserateeinnahmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 162,5 Millionen Franken, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Dienstag bekanntgab. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Inserateeinnahmen damit auf 382,2 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal.

Die Situation auf dem Inseratemarkt hat sich im März somit deutlich entspannt. Im Januar hatte der Rückgang noch 16,5 Prozent betragen, im Februar lag er bei 1,5 Prozent. Im März weiter rückläufig waren die Stellenanzeigen. Sie sanken um 7,8 Prozent auf 14,8 Millionen Franken. Einen starken Einbruch gab es bei den Liegenschaftsinseraten. Der Rückgang betrug hier 12,8 Prozent auf 5,5 Millionen Franken.

Prospektbeilagen im Plus

Deutlich besser sieht es bei den kommerziellen Anzeigen aus. Die Zunahme betrug 5,2 Prozent auf 127,6 Millionen Franken. Ebenfalls ein Plus verzeichneten die Prospektbeilagen. Diese Einnahmen stiegen um 2,7 Prozent auf 14,5 Millionen Franken.

Vom höheren Inseratevolumen profitierten alle Printmediengattungen mit Ausnahme der Sonntagspresse (-12,0 Prozent) und der Fachpresse (-8,3 Prozent). Die regionale Wochenpresse verzeichnete mit 16,8 Prozent den höchsten Anstieg, gefolgt von der Finanz- und Wirtschaftspresse (+8,5 Prozent) und der Tagespresse und Publikumspresse (je +6 Prozent).

SDA/sam

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