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Hier lebt es sich am teuersten

Der für Ausländer teuerste Ort zum Leben liegt überraschend in Afrika. Die angolanische Hauptstadt Luanda belegt auf einer Rangliste den ersten Platz. Auch zwei Schweizer Städte sind unter den ersten zehn.

1. Rang: Luanda (Angola)
1. Rang: Luanda (Angola)
Reuters
2. Rang: Tokio (Japan)
2. Rang: Tokio (Japan)
Keystone
10. Rang: São Paulo (Brasilien)
10. Rang: São Paulo (Brasilien)
Keystone
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Die Beratungsfirma Mercer untersucht für ihre Studie, wie teuer es für ins Ausland entsandte Mitarbeiter von Unternehmen ist, in einer Stadt mit ihrem gewohnten Lebensstandard zu leben. Dabei werden mehr als 200 Kostenpunkte von Mieten über Essen bis hin zu Transport unter die Lupe genommen. Untersucht werden 214 Städte.

Das an Öl reiche Angola zieht ausländische Arbeitskräfte und Manager magisch an. Diese treiben die ohnehin schon wegen der Importabhängigkeit des Landes hohen Preise weiter in die Höhe.

In der Schweiz ist Genf (Rang fünf) die für Ausländer teuerste Stadt. Zürich folgt auf Platz sieben und rückte damit im Vergleich zum letzten Jahr um einen Platz nach vorne. Andere europäische Städte sind in der Liste allerdings nach unten gerutscht. «Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass das Leben in den Städten anderer Regionen teurer geworden ist», erklärt Petra Lück von Mercer. «In den letzten Monaten haben wir in vielen Teilen der Welt dramatische Ereignisse, wie Naturkatastrophen und politische Umwälzungen, erlebt. Diese haben für Währungsschwankungen, eine Kosteninflation für Güter und Dienstleistungen und eine starke Volatilität der Preise für Unterkünfte gesorgt und das Ranking zum Teil durcheinandergewirbelt.»

AFP/kle

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