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Goldman Sachs tief in den roten Zahlen

Die US-Investmentbank rutscht überraschend deutlich in die Verlustzone. Es ist erst der zweite Quartalsverlust seit dem Börsengang 1999.

Für das dritte Quartal wies der US-Branchenführer einen Nettoverlust von 393 Millionen Dollar aus. Es war der zweite Quartalsverlust seit dem Börsengang 1999. Ein Jahr zuvor hatte Goldman Sachs noch 1,9 Milliarden Dollar verdient. Goldman Sachs leidet besonders unter der Flaute im Investmentbanking und dem Abschwung an den Märkten.

Die Einnahmen in der Kernsparte brachen im Vorjahresvergleich um ein Drittel auf 781 Millionen Dollar ein. Die grössten Verluste schrieb die Bank aber mit ihren eigenen Beteiligungen: Allein auf die Anteile an der chinesischen Bank ICBC musste sie 1,05 Milliarden Dollar abschreiben. Das konnte Goldman nur zum Teil durch niedrigere Personalkosten wettmachen.

«Unsere Zahlen sind deutlich vom Umfeld beeinträchtigt worden, und wir sind über den Quartalsverlust enttäuscht», sagte Konzernchef Lloyd Blankfein. Der Sparkurs werde fortgesetzt. Analysten hatten nach Erhebungen von Reuters nur einen Verlust von 16 Cent je Aktie einkalkuliert, tatsächlich waren es 84 Cent.

SDA/jak

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