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Fed bestätigt lockere Geldpolitik

Die US-Notenbank belässt den Leitzins bei null bis 0,25 Prozent – und zwar so lange, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent fällt. Fed-Chef Bernanke sieht in der Zypern-Krise keine Gefahr für die USA.

sieht in der Euro-Schuldenkrise eines der grössten wirtschaftlichen Risiken: Fed-Chef Ben Bernanke. (Archivbild)
sieht in der Euro-Schuldenkrise eines der grössten wirtschaftlichen Risiken: Fed-Chef Ben Bernanke. (Archivbild)
Keystone

Die US-Notenbank Federal Reserve hält wie erwartet an ihrem geldpolitischen Kurs fest. Wie die Fed heute nach einer zweitägigen Sitzung ihres für die Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses (FOMC) in Washington mitteilte, bleibt der Leitzins erwartungsgemäss bei null bis 0,25 Prozent.

Der Leitzins soll laut Fed so lange auf diesem Niveau bleiben, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gefallen ist. Die Aufkäufe von Staats- und Immobilienanleihen, welche die Fed im Dezember auf eine monatliche Summe von 85 Milliarden Dollar erhöht hatte, werden ebenfalls fortgesetzt, bis sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt substanziell gebessert hat. Der Beschluss wurde im FOMC mit einer Gegenstimme gefällt.

Schwierige Lage in Zypern

Bernanke sieht in der Zypern-Krise und dem damit verbundenen Risiko eines neuerlichen Aufflammens der Euro-Schuldenkrise keine grosse Gefahr für die USA. Dies sagte der Chef der Federal Reserve heute in Washington.

Das gestrige «Nein» des zypriotischen Parlaments zur Beteiligung der Sparer an einer Rettung des finanziell angeschlagenen Landes habe bislang keine grossen Folgen an den Finanzmärkten gehabt, sagte der Fed-Chef.

Er räume aber ein, dass die Lage in Zypern «schwierig» sei. Bernanke hatte in der Vergangenheit immer wieder erklärt, die Euro-Schuldenkrise sei eine der grössten Risiken für die Weltwirtschaft und damit auch für die ohnehin nicht rund laufende US-Konjunktur.

SDA/rbi

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