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Europäische Zentralbank kauft für Rekordsumme Staatsanleihen

Die Europäische Zentralbank hat in der vergangenen Woche ungewöhnlich tief in die Kasse gegriffen: Gleich für 22 Milliarden Euro hat sie Staatsanleihen aufgekauft.

Baustelle Euro: Sitz der Europäischen Zentralbank in Brüssel.
Baustelle Euro: Sitz der Europäischen Zentralbank in Brüssel.
Keystone

Für den Kauf der Staatsanleihen gab die Europäische Zentralbank (EZB) 22 Milliarden Euro aus, wie die Währungshüter heute in Frankfurt am Main mitteilten. Die EZB hat damit Staatsanleihen im Wert von 96 Milliarden Euro in ihren Büchern stehen, vor allem griechische, portugiesische und irische. Zuletzt dürfte sie aber insbesondere Papiere aus Spanien und Italien gekauft haben.

Die Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise hatte die Währungshüter Anfang August zum Handeln gezwungen. Der EZB-Rat beschloss bei seiner turnusmässigen Sitzung, wieder Staatsanleihen zu kaufen.

Renditen schossen in die Höhe

Beobachtern zufolge erwarben die Währungshüter zunächst Papiere der Euro-Krisenländer Irland und Portugal. Kurz darauf signalisierte die EZB, auch spanische und italienische Staatsanleihen zu kaufen, nachdem die Renditen der Papiere in die Höhe schossen und es für Madrid und Rom immer teurer wurde, sich frisches Geld zu besorgen.

SDA/pbe

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