Zum Hauptinhalt springen

Europa kommt und kommt nicht in die Gänge

Die Eurozone ist zuletzt etwas stärker gewachsen. An ihrer fundamentalen Schwäche ändert dies freilich nichts. Trostlos ist die Lage insbesondere in Italien.

Die deutsche Wirtschaft ist der Rezession knapp entgangen: Produktionsstrasse von Volkswagen im Stammwerk Wolfsburg.
Die deutsche Wirtschaft ist der Rezession knapp entgangen: Produktionsstrasse von Volkswagen im Stammwerk Wolfsburg.
Jörg Sarbach, Keystone

Die geringe Investitionslust und die hohe Arbeitslosigkeit binden die wirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum weiterhin stark zurück. Das 0,2-prozentige Wachstum des gemeinsamen Währungsraumes im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal, welches das EU-Statistikamt Eurostat heute vermeldete, stellt vor diesem Hintergrund bereits eine positive Überraschung dar. Im vorangegangenen Jahresviertel hatte die Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent zugelegt. Doch niemand macht sich Illusionen: Eine Überwindung der hartnäckigen Wachstumsschwäche in Europa ist nicht absehbar – dafür gibt es weltweit zu wenige treibende Kräfte, vor allem aber fehlt es auf dem Alten Kontinent an Binnennachfrage.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.