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«Ende 2015 muss genügen»

Der Expertenbericht zur «Too big to fail»-Problematik liegt auf dem Tisch. Hans Geiger, emeritierter Bankenprofessor, kritisiert ihn. Und fordert die Banken auf, konkrete Notfallpläne zu präsentieren.

«Die Grossbanken sollen Vorschläge machen, wie der Schweizer Steuerzahler vor den Folgen eines Zusammenbruchs einer systemrelevanten Bank geschützt werden kann»: Für Hans Geiger ist die «Too big to fail»-Problematik noch nicht gelöst.
«Die Grossbanken sollen Vorschläge machen, wie der Schweizer Steuerzahler vor den Folgen eines Zusammenbruchs einer systemrelevanten Bank geschützt werden kann»: Für Hans Geiger ist die «Too big to fail»-Problematik noch nicht gelöst.
Keystone

Herr Geiger, der Bericht der Expertenkommission zum «Too big to fail»-Problem liegt vor. Würde das so umgesetzt, sind wir dann auf der sicheren Seite? Nein, auf der sicheren Seite wäre der Schweizer Steuerzahler damit nicht.

Was ist nicht gut an den Vorschlägen? Ich erachte die Übergangsfrist zur Erreichung dieser neuen Werte, also bis Ende 2018, als lang. Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt früher, vielleicht schon nächstes Jahr. Die Schweizer Banken müssen die Ziele früher erreichen.

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