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Eine Lektion in português

Aus dem Nichts rauschten gestern die Börsenkurse in die Tiefe. Schuld war eine – für die Weltwirtschaft relativ unwichtige – Meldung aus Portugal. Aber aufgepasst: Das war eine Warnung!

Eine Bank sorgt für Turbulenzen an den Märkten: Banker in Lissabon vor der Banco Espirito Santo. (Archivbild)
Eine Bank sorgt für Turbulenzen an den Märkten: Banker in Lissabon vor der Banco Espirito Santo. (Archivbild)
Reuters

Meldungen um mögliche Zahlungsprobleme der portugiesischen Banco Espírito Santo haben am Donnerstag wie ein Sommersturm die weltweiten Kapitalmärkte erfasst: Die Aktienbörsen von Europa über die USA bis nach Asien sind getaucht – mit den grössten Verlusten überall bei den Banken. Aber auch die Krisenwährung Gold hat zugelegt, ebenso die Kurse von Staatsanleihen sogenannt sicherer Häfen wie der Schweiz, Deutschlands und der USA. Jene der Europeripherieländer dagegen mussten Kursverluste verbuchen. Kurz: Das Bild an den Märkten glich beängstigend dem, was man in der heissen Phase der Eurokrise so oft gesehen hat.

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