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«Die Menschen spenden das Doppelte von dem, was sie ankündigen»

Den syrischen Flüchtlingen steht ein harter Winter bevor. Deshalb sammelt die Glückskette Geld. Deren Direktor erklärt, wie sie überprüfen, ob die Gelder tatsächlich den Bedürftigen zukommen.

«Die unschuldigen zivilen Opfer in Syrien sind auf unsere Unterstützung angewiesen»: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf nimmt einen Spenderanruf entgegen. (13. November 2012)
«Die unschuldigen zivilen Opfer in Syrien sind auf unsere Unterstützung angewiesen»: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf nimmt einen Spenderanruf entgegen. (13. November 2012)
Keystone
Mit dem gesammelten Geld werden Menschen in Flüchtlingscamps wie hier in der Türkei unterstützt. (25. Oktober 2012)
Mit dem gesammelten Geld werden Menschen in Flüchtlingscamps wie hier in der Türkei unterstützt. (25. Oktober 2012)
Keystone
Am nationalen Spendentag wurden bei der Glückskette bis um 15 Uhr 840'000 Franken Spendengelder angekündigt. Freiwillige Helferinnen und Helfer nehmen die Spendenanrufe entgegen. (13. November 2012)
Am nationalen Spendentag wurden bei der Glückskette bis um 15 Uhr 840'000 Franken Spendengelder angekündigt. Freiwillige Helferinnen und Helfer nehmen die Spendenanrufe entgegen. (13. November 2012)
Keystone
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Herr Burgener, die Glückskette sammelt heute Geld für syrische Flüchtlinge. Wie viel Geld ist bereits zusammengekommen? Laut dem letzten Stand um 15 Uhr sind heute bereits 840'000 Franken zusammengekommen. Seit dem Sammelstart im März 2012 wurden also schon über 4 Millionen Franken gespendet.

Wie wird dieses Geld eingesetzt? Von diesen vier Millionen sind 2,4 Millionen schon fix für zehn Projekte der Hilfsorganisationen Caritas, Terre des Hommes, Handicap International, Solidar und des Schweizerischen Roten Kreuzes eingeplant. Das Schweizerische Rote Kreuz und Caritas stellen mit dem Geld Hilfspakete zusammen, also vor allem Hygieneartikel und Lebensmittel, die sie in Jordanien und dem Libanon und sporadisch auch innerhalb von Syrien verteilen. Handicap International hilft viel im medizinischen Bereich und Terre des Hommes kümmert sich vor allem um die Integration der Kinder im neuen Land sowie deren Traumabewältigung.

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