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«Die Märkte erwarten eine langfristige Lösung»

Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager fordert für den bevorstehenden EU-Gipfel konkrete Ergebnisse. Für ihn gibt es nur einen Lösungsansatz zur Rettung des Euros.

Fordert mehr Härte: Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager im Gespräch mit seinem griechischen Amtskollegen Evangelos Venizelos,
Fordert mehr Härte: Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager im Gespräch mit seinem griechischen Amtskollegen Evangelos Venizelos,
Keystone

«Wir sollten uns nicht irren: Die Märkte erwarten eine langfristige Lösung. Das Gesamtpaket muss daher eine weitreichende und unumkehrbare Einigung über eine künftige verstärkte Kontrolle der Eurozone beinhalten», sagte der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager der Tageszeitung «Die Welt». «Eine stärkere Kontrolle wird uns morgen vor Krisen bewahren und heute Vertrauen aufbauen», fügte de Jager hinzu.

Berlin hatte am Montag Erwartungen an das für Sonntag geplante Treffen abzuschwächen versucht. Man hoffe, in Brüssel «ordentlich voranzukommen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die niederländische Regierung hingegen dringt darauf, dass bei dem Treffen für die Euro-Zone viel strengere Regeln erarbeitet werden, die die EU-Kommission in Brüssel als unabhängige Instanz kontrollieren soll.

dapd/jak

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