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Die Macht der Schweizer Hauskäufer wächst

Der Risikoindex für den Immobilienmarkt ist konstant hoch, eine Überhitzung sieht Moneypark aber nicht. Immer mehr Anbieter buhlen um die Gunst der Interessenten.

Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Arno Balzarini, Keystone
Ein neuer Anspruch auf Mietzinssenkung wurde im Sommer 2017 wieder Realität. Anfang März wurde der Wert, der eine Senkung ausgelöst hätte, noch um ein Hundertstelprozent verfehlt: Ein Wohnblock.
Ein neuer Anspruch auf Mietzinssenkung wurde im Sommer 2017 wieder Realität. Anfang März wurde der Wert, der eine Senkung ausgelöst hätte, noch um ein Hundertstelprozent verfehlt: Ein Wohnblock.
Susann Prautsch, Keystone
Der Frankenschock habe hingegen keine Rolle gespielt. Die Schweizer Börse habe nur kurz negativ reagiert, und der Frankenkurs zum US-Dollar sei stabil geblieben: Baustelle für die Siedlung Erlenmatt in Basel.
Der Frankenschock habe hingegen keine Rolle gespielt. Die Schweizer Börse habe nur kurz negativ reagiert, und der Frankenkurs zum US-Dollar sei stabil geblieben: Baustelle für die Siedlung Erlenmatt in Basel.
Georgios Kefalas
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Der Immobilienmarkt präsentiert sich laut einer Studie von Moneypark weiterhin stabil und gesund. Der Real Estate Risk Index habe im vierten Quartal 2016 bei 3,3 Punkten verharrt, heisst es in einer Mitteilung der Hypothekenvermittlerin von heute.

Insgesamt sehen die Experten keine erhöhten Risiken im Markt: Zwar stagniere die Arbeitslosigkeit für Schweizer Verhältnisse auf hohen 3,3 Prozent. Die Verschuldung der Haushalte nehme jedoch weiter ab und erreiche einen neuen Tiefstand. Intakte wirtschaftliche Aussichten und der starke Anstieg des Einkaufsmanager-Index relativierten die vergleichsweise hohe Arbeitslosigkeit weiter.

Mehr Anbieter drängen auf den Markt

Trotz höherer Leerstände und sinkender Mieten seien Immobilien damit nach wie vor im Vergleich zu anderen Anlageklassen äusserst attraktiv – nicht nur für institutionelle Anleger, sondern auch für private Käufer, schreibt Moneypark weiter. Von Tendenzen einer Überhitzung sei nichts zu spüren weder preisseitig noch bei der Vergabe von Krediten.

Dank attraktiver Margen im Geschäft mit Hypotheken werde der Markt von neuen Anbietern aufgemischt und das Anbieterfeld werde noch heterogener. Somit würden auch die Unterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Anbietern wieder ansteigen. Kunden könnten so ihre Verhandlungsmacht für eine günstige Finanzierung nutzen. Im Schlussquartal 2016 stiegen die Zinsunterschiede laut Moneypark zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter leicht an und erreichen 68 Basispunkte.

SDA/rub

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