Die Macht der Schweizer Hauskäufer wächst

Der Risikoindex für den Immobilienmarkt ist konstant hoch, eine Überhitzung sieht Moneypark aber nicht. Immer mehr Anbieter buhlen um die Gunst der Interessenten.

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Der Immobilienmarkt präsentiert sich laut einer Studie von Moneypark weiterhin stabil und gesund. Der Real Estate Risk Index habe im vierten Quartal 2016 bei 3,3 Punkten verharrt, heisst es in einer Mitteilung der Hypothekenvermittlerin von heute.

Insgesamt sehen die Experten keine erhöhten Risiken im Markt: Zwar stagniere die Arbeitslosigkeit für Schweizer Verhältnisse auf hohen 3,3 Prozent. Die Verschuldung der Haushalte nehme jedoch weiter ab und erreiche einen neuen Tiefstand. Intakte wirtschaftliche Aussichten und der starke Anstieg des Einkaufsmanager-Index relativierten die vergleichsweise hohe Arbeitslosigkeit weiter.

Mehr Anbieter drängen auf den Markt

Trotz höherer Leerstände und sinkender Mieten seien Immobilien damit nach wie vor im Vergleich zu anderen Anlageklassen äusserst attraktiv – nicht nur für institutionelle Anleger, sondern auch für private Käufer, schreibt Moneypark weiter. Von Tendenzen einer Überhitzung sei nichts zu spüren weder preisseitig noch bei der Vergabe von Krediten.

Dank attraktiver Margen im Geschäft mit Hypotheken werde der Markt von neuen Anbietern aufgemischt und das Anbieterfeld werde noch heterogener. Somit würden auch die Unterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Anbietern wieder ansteigen. Kunden könnten so ihre Verhandlungsmacht für eine günstige Finanzierung nutzen. Im Schlussquartal 2016 stiegen die Zinsunterschiede laut Moneypark zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter leicht an und erreichen 68 Basispunkte.

rub/sda

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