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Die Konjunkturpropheten machen erneut keine gute Figur

Die ausserordentlichen Geschehnisse von 2009 und 2010 zeigen den Prognostikern ihre Grenzen auf.

«Ich kann jedem nur raten, Konjunkturprognosen nicht blind zu vertrauen. Beim Wetterbericht tun Sie das ja auch nicht.» Der so sprach – Ende November in der «Süddeutschen Zeitung» –, ist mit dem Metier bestens vertraut. Als Vorsitzender des deutschen Wirtschafts-Sachverständigenrates gilt Wolfgang Franz gleichsam als oberster Konjunkturprognostiker unseres Nachbarlandes. Franz’ Kollege Stefan Homburg, der an der Uni Hannover lehrt und zu den besten Ökonomen Deutschlands zählt, plädiert gar dafür, das Prognosegeschäft einzustellen, weil es «unmöglich» sei, vorherzusagen, wie sich die Wirtschaft über einen längeren Zeitraum entwickle.

Selbstzweifel auch in der Schweiz

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