Zum Hauptinhalt springen

Die Griechen räumen Konten leer

Seit Ausbruch der Schuldenkrise haben griechische Sparer und Firmen massiv Kapital von ihren Konten abgezogen. Dies erinnert an den «Silent Bank Run» in Argentinien vor wenigen Jahren.

Rund 60 Milliarden Euro sind in den letzten zwei Jahren abgeflossen: Eine Frau an einem Bancomat in Athen.
Rund 60 Milliarden Euro sind in den letzten zwei Jahren abgeflossen: Eine Frau an einem Bancomat in Athen.
Reuters

Seit Anfang 2010 mussten Banken in Griechenland einen massiven Rückgang der Spar- und Termineinlagen hinnehmen. Die Verunsicherung und das Misstrauen gegenüber dem Finanzsystem des maroden Landes schlagen damit direkt auf die Kapitalisierung der Banken durch: Seit Ende 2009 haben die griechischen Sparer 25 Prozent ihrer Ersparnisse abgezogen – rund 60 Milliarden Euro.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.