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Die Frankenstärke gilt ab sofort als Grund für Kurzarbeit

Die Aufwertung des Frankens hat ­Bundesrat Johann ­Schneider-Ammann nun doch zum Handeln bewogen. Kurzarbeit hilft derzeit aber vielen Firmen nicht weiter.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann, hier bei einer Medienkonferenz des Bundesrats Ende Oktober 2014. Foto: Keystone
Bundesrat Johann Schneider-Ammann, hier bei einer Medienkonferenz des Bundesrats Ende Oktober 2014. Foto: Keystone

Vor einer Woche war sie für Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann noch «kein Thema». Gestern nun hat der FDP-Bundesrat per Weisung als neuen Grund für die Kurzarbeitsentschädigung die Frankenstärke eingeführt. Ab ­sofort gelten Arbeitsausfälle, die auf Devisenschwankungen zurückzuführen sind, bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) als anrechenbar. Firmen, die zeitweise die Arbeit reduzieren oder einstellen, erhalten für die Zeit des Arbeitsausfalls 80 Prozent der Löhne der betroffenen Mitarbeiter erstattet.

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