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Deutschland, «einmal mehr»

Im verzweifelten Kampf um die Eurorettung brechen Jahrhunderte alte Gräben wieder auf: Briten und Franzosen zeichnen das Bild des hässlichen Deutschen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel als Nazi-Soldatin: Demonstration in Athen am 28. Oktober 2011.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel als Nazi-Soldatin: Demonstration in Athen am 28. Oktober 2011.
Reuters
Zuvor trat ein Demonstrant gar als Adolf Hitler auf.
Zuvor trat ein Demonstrant gar als Adolf Hitler auf.
Reuters
«Nein zu Merkels Viertem Reich»: Madrid, 19. November 2011.
«Nein zu Merkels Viertem Reich»: Madrid, 19. November 2011.
AFP
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Im Ringen um die Eurorettung liegen die Nerven in Europa blank. So blank, dass die Stimmung hie und da gehässig wird – insbesondere in Grossbritannien und Frankreich gegen die deutsche Regierung, die sich nicht für eine EZB-Aktion oder für Eurobonds aussprechen will. Dabei brechen Animositäten hervor, die man für überholt hielt: Deutschland wird zum Kriegsherrn stilisiert, der es im letzten Jahrhundert zweimal war. «Da wird mit uralten Stereotypen gearbeitet», sagt Joachim Knape, Professor für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen.

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