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Der Feuerwehrkommandant der Finanzwelt

US-Finanzminister Timothy Geithner kümmert sich nicht um sein Image. Gerade deshalb schätzt ihn Barack Obama so sehr.

Timothy Geithner auf Abschiedstournee, hier bei Ford in Chicago.
Timothy Geithner auf Abschiedstournee, hier bei Ford in Chicago.
Bloomberg

Eigentlich wollte Timothy Geithner letztes Jahr gehen. Er hatte genug von den Banken, von den Attacken von rechts und links und von den permanenten Krisen in Europa. Da nahm ihn Barack Obama zur Seite und redete auf ihn ein, später auch auf seine Frau. Murrend willigte er ein und versprach, bis zum Ende der Amtszeit zu bleiben. «Obama war sehr mutig und er war sehr hart, als es um die Behebung der Finanzkrise ging», so Geithner. «Deshalb blieb ich. Ich bin sicher, dass unsere Banken heute besser finanziert sind und unsere Reformen lange nachwirken werden.»

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