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Der Apfelpreis ist politisch heiss

Steigende Preise machen in China viele Lebensmittel zu Luxusgütern. Die Regierung fürchtet unkontrollierbare Proteste.

Teures Gemüse: Markt in Shenyang im Norden Chinas.
Teures Gemüse: Markt in Shenyang im Norden Chinas.
Keystone

Cui Hong steht auf dem Markt und hält einen roten Apfel in die Höhe. «Zu teuer, den kann ich mir nicht mehr leisten», sagt sie und legt ihn wieder hin. Für viele Chinesen hat die Inflation begonnen, den Speisezettel zu verändern. Bohnen? Zu teuer. Stattdessen kauft Cui Hong, die in der direkt an Peking grenzenden Provinz Hebei lebt, jetzt mehr Kohl. Bei 4,4 Prozent steht der Konsumentenpreisindex, mit Anstiegen bei Lebensmitteln von über 10 Prozent. 3 Prozent ist das erklärte Jahresziel der Regierung. Sie hat daher jetzt Preiskontrollen angekündigt.

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