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Ben Bernanke im Fokus der Anleger

Obwohl die US-Notenbank ihre Geldpolitik erst vor kurzem gelockert hat, wird erwartet, dass der Chef der Federal Reserve heute weitere Konjunkturhilfen verkünden wird. Die Asien-Börsen reagierten bereits.

Hoffnungen auf weitere Konjunkturhilfen der US-Notenbank, welche Notenbank-Chef Ben Bernanke heute vor dem Kongress verkünden könnte, haben den Börsen in Asien Auftrieb gegeben.

Dies, nachdem schwache Detailhandelsdaten aus den USA und die gesenkte Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds für die Weltwirtschaft die Stimmung eher gedämpft hatten.

Japan möglicherweise vor Intervention

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,35 Prozent höher bei 8755 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index dagegen sank um 0,4 Prozent auf 743 Zähler. Im Mittelpunkt stand der starke Yen, der am Montag zum Dollar auf den höchsten Stand seit einem Monat gestiegen war. Das drückte den Nikkei zunächst ins Minus.

Äusserungen von Finanzminister Jun Azumi schürten dann allerdings Spekulationen, dass Japan zulasten der heimischen Währung am Devisenmarkt intervenieren könnte. Daraufhin drehte der Leitindex ins Plus. Vor allem die vom Export abhängigen japanischen Elektronikkonzerne sind stark von der Kursentwicklung des Yen abhängig. Der Branchenindex für die Hersteller von Elektromaschinen rutschte um 1,7 Prozent ab.

Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans legte ein Prozent zu. Starke Zuwächse gab es vor allem in Hongkong, wo der Markt um 1,5 Prozent anzog.

SDA/kle

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