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Ägyptens Wirtschaft droht der freie Fall

Die Ägypter trieb auch ihre katastrophale wirtschaftliche Situation auf die Strasse. Mursis Sturz verschärft aber die finanzielle Lage des Landes noch. Denn wegen des politischen Chaos hängen Hilfskredite in der Schwebe.

Die Regierungsbildung schreitet voran: Mohammed al-Baradei wird vom Interimspräsidenten Adli Mansur als Vizepräsident vereidigt. (14. Juli 2013)
Die Regierungsbildung schreitet voran: Mohammed al-Baradei wird vom Interimspräsidenten Adli Mansur als Vizepräsident vereidigt. (14. Juli 2013)
AP/zvg
Angriff der Islamisten: Ein zerstörtes Panzerfahrzeug in al-Arish. (12. Juli 2013)
Angriff der Islamisten: Ein zerstörtes Panzerfahrzeug in al-Arish. (12. Juli 2013)
AP Photo/Muhammed Sabry
Ende Juni intensivierten sich die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Mursi. Die Forderung auf dem Tahrir-Platz ist missverständlich. (30. Juni 2013)
Ende Juni intensivierten sich die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Mursi. Die Forderung auf dem Tahrir-Platz ist missverständlich. (30. Juni 2013)
Keystone
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Schwindelerregende Preise, Treibstoffknappheit, Währungsverfall und Rezession: Die Wut der Ägypter auf Mohammed Mursi entzündete sich nicht zuletzt an der trüben Wirtschaftslage am Nil. Nach der Absetzung des islamistischen Präsidenten droht der Konjunktur allerdings nun erst recht der Absturz. Denn seit mehr als einem Jahr versuchte Ägypten, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Hilfskredit über 4,8 Milliarden Dollar abzuringen und war dem Ziel zuletzt näher gekommen. Die jüngsten politischen Umwälzungen dürften den vom IWF im Gegenzug geforderten Sparkurs in Ägypten jedoch vollends ausbremsen – und damit auch die Auszahlung der dringend benötigten Finanzhilfen.

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