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Abstieg eines Strebers

Das russische Einfuhrverbot für Nahrungsmittel ist der jüngste Schlag für das krisengeplagte Finnland. Nun droht Europas Vorzeigewirtschaft zum nächsten Sorgenkind zu werden.

Eiszeit im Norden Europas: Die Schwierigkeiten von Nokia (hier das Hauptquartier in Espoo) sind nur ein Faktor, der Finnland zu schaffen macht.
Eiszeit im Norden Europas: Die Schwierigkeiten von Nokia (hier das Hauptquartier in Espoo) sind nur ein Faktor, der Finnland zu schaffen macht.
Keystone
Mit der Holz- und Papierindustrie kriselt ein weiterer, wichtiger Industriezweig des Landes: Aufgestapelte Baumstämme in Inari.
Mit der Holz- und Papierindustrie kriselt ein weiterer, wichtiger Industriezweig des Landes: Aufgestapelte Baumstämme in Inari.
Reuters
Spricht von einer möglichen Wirtschaftskrise: Alexander Stubb, Premierminister von Finnland seit Juni 2014.
Spricht von einer möglichen Wirtschaftskrise: Alexander Stubb, Premierminister von Finnland seit Juni 2014.
Keystone
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Wie anders die Welt für Finnland vor zwei Jahren noch aussah. Damals, als Europas Finanzmärkte lichterloh brannten, hatten die Skandinavier Oberwasser: Mit den besten Kreditratings der Währungsunion ausgezeichnet, leistete man sich ein schulmeisterliches Auftreten gegenüber den Krisenstaaten. Währungskommissar Olli Rehn repräsentierte die eiserne Hand aus dem hohen Norden. Die Finnen dachten mal laut über Griechenlands erzwungenen Exit, mal über den eigenen, freiwilligen Austritt nach.

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