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1:1 unter Dominatoren

Sie sind die wichtigsten Währungen der Welt, Dollar und Euro. Und sie sind bald wertgleich. Was das mit dem P-Wort zu tun hat und warum der nächste Mittwoch entscheidend wird.

Kosten bald gleich viel: Dollar und Euro auf der Waage.
Kosten bald gleich viel: Dollar und Euro auf der Waage.
Reuters

Im Wochentakt revidieren Devisenspezialisten derzeit ihre Prognosen für den Euro-Dollar-Kurs nach unten. Vor kurzem noch galt ein Wechselkurs von 1.10 Dollar je Euro mit Blick auf die nächsten sechs Monate als realistisches Szenario, nachdem die europäische Gemeinschaftswährung zu Jahresbeginn mit 1.20 Dollar gehandelt worden war. Doch schon vergangene Woche durchbrach der Euro die psychologisch wichtige 1.10er-Marke, kaum hatte die Europäische Zentralbank (EZB) die Details ihres Programms zum Aufkauf von Eurostaatsanleihen bekannt gegeben. Worauf viele Bankanalysten das «Wechselkursziel» für den Halbjahresausblick auf 1.05 Dollar zurückstuften. Und bereits ist auch diese Schwelle erreicht: Im gestrigen asiatischen Devisenhandel fiel der Euro mit 1.0494 Dollar sogar kurzzeitig darunter – ein Niveau, das zuletzt Anfang 2003 erreicht wurde. Allerdings setzte heute Vormittag eine Gegenbewegung ein mit einer europäischen Valuta, die sich auf gut 1.06 Dollar erholte.

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