Zum Hauptinhalt springen

Kommt C&A in chinesische Hände?

Die traditionsreiche Modekette C&A könnte laut dem «Spiegel» an Investoren aus China verkauft werden. Das Familienunternehmen wollte den Berichte zunächst nicht bestätigen.

Übernehmen Investoren aus China? Eine C&A-Filiale im deutschen Düsseldorf. (Archivbild)
Übernehmen Investoren aus China? Eine C&A-Filiale im deutschen Düsseldorf. (Archivbild)
Wolfram Kastl, Keystone

Der Textilkonzern C&A könnte nach einem Bericht von «Spiegel Online» an chinesische Investoren verkauft werden. Unter Berufung auf Angaben aus Insiderkreisen hiess es, der Deal stehe demnach kurz vor dem Abschluss. C&A wollte die Information laut «Spiegel Online» auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Das deutsche Traditionsunternehmen, das sich im Besitz der Familie Brenninkmeijer befindet, war 1841 gegründet worden. Die Cofra-Holding AG mit Sitz in der Schweiz, in der die Anteile der weit verzweigten Eigentümerfamilie gebündelt sind, teilte dem Portal zufolge mit: «Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten.»

Eine der reichsten Familien Europas

Weiter heisst es demnach in dem Statement der Cofra-Holding: «Daher hat jede C&A-Region Möglichkeiten der Expansion mit einer Reihe von Parteien sondiert und wird das auch weiterhin, im Rahmen der Transformationsstrategie, tun.»

Die Familie Brenninkmeijer zählt dem Bericht zufolge mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro zu den reichsten Familien in Europa.

AFP/bee

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch