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KOF-Umfrage: Ökonomen bleiben skeptisch betreffend BIP-Wachstum

Die Schweizer Wirtschaft wird laut einer Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) im Jahr 2012 um 0,4 Prozent wachsen.

Für das Jahr 2013 rechnen die 18 befragten Experten dagegen mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,5 Prozent. Anlässlich ihrer letzten Prognose im Dezember hatten die von der KOF befragten Ökonomen noch ein BIP-Wachstum von 0,6 Prozent für das Jahr 2012 erwartet. Einen genauen Grund für die Senkung der Prognose nannte die KOF in ihrer Mitteilung vom Mittwoch allerdings nicht. Die Experten gäben zu den Zahlen jeweils keine erklärenden Kommentare ab, hiess es bei der KOF lediglich auf Anfrage. Im Gegensatz dazu korrigierten die Wirtschaftsexperten ihre Prognose für das Exportwachstum von 0,2 auf 0,6 Prozent nach oben. Und auch für die Ausrüstungs- und Bauinvestitionen sehen sie mit 1,0 Prozent prognostiziertem Wachstum (nach 0,3 im Dezember) eine Verbesserung der Lage. Exporte sowie Ausrüstungs- und Bauinvestitionen sollen denn auch die wichtigsten Treiber des BIP- Wachstums im Jahr 2013 sein. Die Teuerung für 2012 wird mit -0,1 Prozent tiefer veranschlagt als noch im Dezember mit 0,2 Prozent. Da sie sich damit gemäss den von der KOF befragten Experten im Minusbereich bewegen wird, kann gar von einer Deflation - also einem Rückgang des Preisniveaus - gesprochen werden. Im Jahr 2013 werden die Preise dann aber laut Prognose wieder um 0,8 Prozent steigen. Schweizer Aktienmarkt dürfte zulegen Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten insbesondere im Euroraum sind die befragten Experten von Banken, Versicherungen und Wirtschaftsverbänden für die Entwicklung der Schweizer Börse zuversichtlich: Der Swiss Performance Index werde innerhalb der nächsten zwölf Monate auf gut 5900 Punkte steigen. Damit würde er gegenüber dem aktuellen Stand von rund 5550 Zählern um über 6 Prozent zulegen. Für den Franken-Wechselkurs zum Euro sagen die Ökonomen eine Steigerung auf 1,22 in drei Monaten und auf 1,24 innerhalb des nächsten Jahres voraus. Für den Dollarkurs prognostizieren sie eine Anhebung auf 0,94 in drei Monaten und auf 0,95 Franken in zwölf Monaten. Die kurzfristigen Zinsen ihrerseits sollen in drei Monaten bei 0,1, in einem Jahr bei 0,2 Prozent und damit weiterhin tief liegen.

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