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Klumpenrisiko belastet Jahresergebnis 2010 von Myriad

Die Handysoftware-Herstellerin Myriad hat 2010 einen Reinverlust von 32,9 Millionen

Dollar geschrieben. Wie schon 2009, als ein Minus von 51,4 Millionen Dollar resultierte, belastete der Verlust des französischen Grosskunden Sagem Wireless das Ergebnis. Wegen finanzieller Schwierigkeiten hatte Sagem seit Ende 2009 seine Geschäftsbeziehungen mit Myriad stetig abgebaut. Im September 2010 wurden schliesslich alle bestehenden Lieferverträge aufgelöst. Myriad hatte Sagem mit Software-Applikationen für deren Mobiltelefon- Technologie beliefert. Infolge dieses Ausfalls ist auch der Umsatz bei Myriad von 125,8 Millionen Dollar 2009 auf 101,0 Millionen Dollar im letzten Jahr gesunken. Dank neu gewonnenen Kunden zeigt sich das Zürcher Software- Unternehmen für die Zukunft aber optimistisch. Grosse Hoffnungen setzt Myriad auf die neue Geschäftsbeziehung mit Telefónica Latam. Der spanische Breitband- und Telekomanbieter hat laut Mitteilung von Myriad speziell in Lateinamerika grosses Umsatzpotential.

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