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Kleine Wechselstuben verschwinden aus den russischen Städten

Moskau Die Ära der unabhängigen Wechselstuben in Russland ist zu Ende.

Neueröffnungen sind seit Freitag verboten, und die noch bestehenden Wechselstuben müssen schliessen, wenn sie bislang nicht in eine vollwertige Bankfiliale umgewandelt wurden, wie die Russische Zentralbank (BCR) am Freitag mitteilte. Der Währungstausch zu besonders günstigen Wechselkursen in den aber wenig kontrollierten Kiosks hat demnach ausgedient. Grund für die Massnahme der BCR waren immer häufiger aufgetretene Betrügereien. Seit Anfang der 1990er-Jahre standen die unabhängigen Wechselstuben symbolisch für das Misstrauen gegenüber dem Rubel, das viele Russen pflegten. Ihre Ersparnisse tauschten sie häufig in Fremdwährungen wie Dollar oder Euro um. Die kleinen Wechselstuben waren populär, weil sie generell günstigere Wechselkurse als die Grossbanken anboten.

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