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«Klar, er ist jetzt nicht der Traum jeder Schwiegermutter»

Der Markenwert des Olympiasiegers Iouri Podladtchikov steigert sich mit der Medaille massiv. Ein Experte schätzt seine Aussichten ein.

Schwer baumelt die goldene Medaille um Iouri Podladtchikovs Hals, als er gestern kurz vor elf Uhr am Flughafen Zürich-Kloten ankommt. Mit einer Dicke von 10, einem Durchmesser von 100 Millimetern und einem Gewicht von 531 Gramm ist die Medaille eine der grössten, aber nicht die teuerste der olympischen Geschichte.

Podladtchikov will «das Ding» nach der Willkommensfeier auf die Bank bringen. Bis dahin wurde ihm extra ein Security-Mann zur Seite gestellt, dessen Job es war, die Medaille zu bewachen. Der Wert der Goldmedaille betrug zum Herstellungszeitpunkt umgerechnet 505 Franken. Im Vergleich zu dem, was der Snowboarder in den nächsten Jahren an Werbeaufträgen dank der Medaille verdienen könnte, ist das ein verschwindend kleiner Betrag. Derzeit wird Podladtchikov von den Sportartikelherstellern wie Quiksilver, dem Energydrink Monster oder dem Helmkamerahersteller Gopro gesponsert.

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