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Keine Sicherheitsbedenken bei NYSE-Fusion mit Deutscher Börse

Frankfurt/New York Dem geplanten Zusammenschluss der Deutschen Börse mit der New York Stock Exchange stehen nationale Sicherheitsinteressen der USA nicht entgegen.

Daher habe das vom US- Finanzministerium geleitete Komitee für Auslandsinvestitionen die Fusion gebilligt. Damit nehmen beide Unternehmen eine weitere wichtige aufsichtsrechtliche Hürde, heisst es in der Mitteilung der Deutschen Börse vom Dienstag. Das Komitee, dem unter anderen Vertreter der Justiz-, Aussen-, Handels-, Verteidigungs- und des Heimatschutzministerien angehören, prüft den Angaben nach die Auswirkungen ausländischer Investitionen in US-amerikanische Unternehmen auf die nationale Sicherheit des Landes. Die Anteilseigner beider Seiten haben bereits grünes Licht für den Zusammenschluss zur Megabörse gegeben. Allerdings fehlt noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in den USA und Europa. Die Deutsche Börse rechnet damit, dass die regulatorischen und kartellrechtlichen Prüfungen noch bis zum Jahresende andauern. Als europäischer Wettbewerbshüter hat die EU-Kommission Bedenken signalisiert und eine «vertiefte Prüfung» angekündigt. Dass die Wettbewerbshüter die Fusion stoppen, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Es wird erwartet, dass die Behörde den Zusammenschluss unter Auflagen genehmigen wird.

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