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Kein Ende im Streit der Luxusriesen: Hermès zeigt LVMH an

Paris Die Erben des Pariser Luxusgüterunternehmens Hermès legen sich erneut mit dem LVMH-Konzern von Multimilliardär Bernard Arnault an.

Hermès bestätigte am Dienstag eine Anzeige gegen den Erzrivalen. Hintergrund ist der lange Zeit heimliche Ankauf von Hèrmes-Aktien durch LVMH. Die Hermès-Führung erachtet die Umstände des Einstiegs als unrechtmässig. LVMH soll den Vorwürfen zufolge Insiderwissen genutzt und den Kurs manipuliert haben. Die Staatsanwaltschaft hat bislang nicht entschieden, ob sie ein Anklageverfahren einleitet. LVMH kündigte am Dienstagnachmittag eine Anzeige gegen Hermès wegen falscher Anschuldigungen an. Die Erben des Traditionshauses Hermès fürchten, dass LVMH langfristig eine feindliche Übernahme plant. Sie haben deswegen bereits eine Familienholding gegründet, die einen weiteren Machtzuwachs des Rivalen verhindern soll. LVMH hat Übernahmepläne stets abgestritten. Der französische Konzern besass Ende Juni allerdings bereits 22,6 Prozent der Hermès- Anteile. Sie waren damals rund 5,8 Milliarden Euro wert.

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